Jahrtag der Lungauer Volkskultur 2011 in Göriach

Letzer Jahrtag als Gauverband

Zum 45. und gleichzeitig zum letzten Mal fand heuer ein Jahrtag des Gauverbandes der Lungauer Heimat- und Brauchtumsvereinigungen statt. Denn nach einem einstimmigen Beschluss wurde der Name auf „Lungauer Volkskultur“ geändert. So haben noch weitere Gruppen, die nicht unbedingt als Heimat- und Brauchtumsvereine gelten, jedoch einen wichtigen Beitrag in der Volkskultur leisten, Platz unter diesem bezeichnenden Namen.

Neue Mitgliedsvereine bei der Lungauer Volkskultur

Obmann Eduard Fuchsberger konnte im Rückblick auf sein erstes Jahr über zahlreiche positive Ergebnisse berichten. Erfreulich ist der Beitritt der Lungauer Landjugend zur Volkskultur. „Besonders wichtig ist es, junge Menschen in der Volkskultur zu verwurzeln und so Verbindungen zur Heimat herzustellen“, so Obmann Eduard Fuchsberger. Weitere neue Mitglieder sind die Reitergruppe Lungau und die Reitergruppe Tamsweg, der K. u. K. privilegierter Schützenverein zu Zederhaus, die Privilegierte Schützengesellschaft der priv. Schießstätte Tamsweg / Prebersee und die neue gegründete Trachtenfrauengruppe aus Ramingstein.

Vorschau auf das Jahr 2011 der Lungauer Volkskultur

Ein Höhepunkt im vergangenen Jahr der Lungauer Volkskultur war die Aufnahme der Lungauer Samsone in das nationale Verzeichnis der UNESCO als immaterielles Kulturerbe. Maßgeblich daran beteiligt war Dr. Klaus Heitzmann, der diese Aktion umfassend unterstützt hat. Dafür wurde ihm von Hans König und Ernst Wieland als Vertreter der Lungauer Samsongruppen besonders gedankt. Das Samsontreffen in St. Michael, Trachtenschauen sowie viele andere Veranstaltungen bildeten ein buntes Bild im volkskulturellen Jahreskreis.

Lungauer Volkskultur auf neuen Medien

Die Präsentation der neuen Homepage www.lungauervolkskultur.com und die Vorschau auf ein äußerst vielversprechendes Bezirksfest der Lungauer Volkskultur mit Trachtenwallfahrt nach St. Leonhard, Festumzug und Samsontreffen von 2. bis 4. September in Tamsweg waren weitere Punkte.

Ehrungen der Lungauer Volkskultur

Das Ehrenzeichen für Heimat und Brauchtum erhielt Ernst Wieland (Unternberg), Alfred Pfeifenberger (Zederhaus) wurde das Volksmusik-Ehrenzeichen in Silber verliehen und Franz Rotschopf (St. Margarethen) wurde die Kuno-Brandauer-Medaille in Bronze überreicht.

Walli Ebner, Obfrau der Salzburger Volkskultur, war begeistert von der kreativen Arbeit der Lungauer Volkskultur, die mit so viel Engagement und Eigendynamik passiert.

Bezirkshauptmann Robert Kissela beglückwünschte das engagierte Team und meinte: „Auf die Frage: ,Wo steht die Lungauer Volkskultur?’, gibt es nur eine Antwort: Sie ist bestens bestellt.“ Für die musikalische Umrahmung und Gestaltung sorgten die Alphornbläser und das Quartett der TMK Göriach, die „Jungen Lasaberger“, die Kogelwaldsänger Peter Gappmaier und Hannes Hörbinger und die Volkstanzgruppe Tamsweg. Kulinarisch wurden die Brauchtumsfreunde von den Bäuerinnen aus Göriach mit regionalen Spezialitäten verköstigt.

Text aus den Lungauer Nachrichten vom 17. Februar 2011
Die Fotos wurden von Notburga Löcker zur Verfügung gestellt - Vielen Dank!