Die Vereinigten zu Tamsweg

Die Vereinigten zu Tamsweg sind die älteste Bruderschaft Österreichs

Die Vereinigten zu Tamsweg sind eine Bruderschaft, welche alle ihre Mitglieder zusammenführt und vereint, mit dem Ziel, alles zu tun, um das gegenseitige Verstehen zu fördern und zu wahren, Gott zu achten um dem Wohle unserer Heimat Tamsweg zu dienen. So lautet ein Leitspruch der Vereinigten, die 1737 als Bruderschaft von drei Tamsweger Bürgern - vom Riemer Johann Georg Kopfmüller, dem Binder Jakob Ferner und dem Weißgerber Johann Josef Löcker - gegründet wurde.

Beim heurigen Andingen wurden Ing. Anton Derigo zum Kommissär gewählt

Anton Derigo ist in vielfacher Hinsicht aktiv: neben seinem Brotberuf als Technischer Ingenieur ist er seit 2010 auch Bezirksfischermeister und Präsident des Club 41 Tamsweg/Lungau. Daneben engagiert sich der leidenschaftliche Jäger vor allem musikalisch, als Tenor in der Lungauer Liedertafel oder als Bassist der Tanzband Take 4 und der Murvalley Dixielandband. Bis 2005 war Anton Derigo zudem Obmann der Jazzszene Lungau.

Quelle: SalzburgWiki.at

Die Bestimmung war, alle jene Tamsweger Gewerbetreibenden, die zu keiner Tamsweger Handwerksinnung (Zunft) gehörten, zu vereinen und jeweils am ersten Dienstag nach Fronleichnam einen feierlichen Jahrtag abzuhalten. Dabei waren sowohl die Einverleibungsgebühr, das Auflagegeld und sonstige Verpflichtungen der Mitglieder besonders bei Beerdigungen von Mitbürgern genau geregelt. Die heute gültigen Statuten und Richtlinien der Gemeinschaft stammen im wesentlichen aus dem Jahr 1767 und wurden 1786 wiederum erneuert. Der Jahrtag wurde ab dieser Zeit auf einen "anderen schicklichen Tag", welcher heute meist in der 2. Hälfte des Monats Jänner fällt, verlegt. War der ursprüngliche Zweck ein praktischer und religiöser, so gesellte sich zunehmend auch die Pflege der Geselligkeit hinzu. Wir finden heute während einer ganzen Woche im Jänner, in der die sogenannte Vereinigtenoktav abgehalten wird, altes Brauchtum mit feierlichem Gottesdienst am Jahrtag, die alle drei Jahre stattfindende feierliche Einweihung eines neuen Kommissärs und den mit dieser Wahl verbundenen Festumzug, sowie strenge Regeln der Vereinigten und humorvolles Treiben eng miteinander verbunden.

Vereinigten Umzug 2011 zu Ehren des Vater Kommisär

Die Vereinigten-Oktav 2011

Das Vereinigtenjahr beginnt am Neujahrtag mit dem "Andingen". Hier wird jedes dritte Jahr ein neuer Kommissär, der den Vereinigten über drei Jahre hindurch vorsteht, gewählt und ferner der Ablauf der Vereinigtenoktav festgelegt. Die Wahl des Kommissärs der Vereinigten zu Tamsweg findet im feierlichen Rahmen statt. Die Festwoche beginnt mit der sogenannten Vesper am Montagabend. Der eigentliche Jahrtag wird am Dienstag mit einem festlichen Gottesdienst und dem gemeinsamen Bruderschaftsmahl sowie anschließendem Hausieren und einem abendlichen Ball begangen. Am Mittwoch findet der sogenannte Maschgera statt, an dem sich verschiedenste Gruppen durch den Ort begeben und einstudierte Darbietungen zum Besten geben. Am Donnerstag wird der "gestrige Tag" gesucht. Am Freitag findet das sogenannte Geldbeutel waschen statt. Mit diesem Tage endet die Vereinigtenoktav. Die Vereinigtenoktav endet am ersten Samstag in der Fastenzeit mit dem alljährlichen Abroaten.

Die Vereinigten zu Tamsweg sind die älteste Bruderschaft Österreichs. Vor mehr als 250 Jahren gegründet, wird der Vereinigte nach althergebrachtem Ritual alljährlich abgehalten.

Das Andingen der Vereinigten zu Tamsweg - Neujahr

Das Andigen der Vereinigten zu Tamsweg

Kommissär der Vereinigten zu Tamsweg - Ing. Anton Derigo

Das Vereinigtenjahr beginnt am Neujahrtag mit dem "Andingen". Hier wird jedes dritte Jahr ein neuer Kommissär, der den Vereinigten zu Tamsweg über drei Jahre hindurch vorsteht, gewählt und ferner der Ablauf der Vereinigtenoktav festgelegt. Die Wahl des Kommissärs findet im feierlichen Rahmen statt.

Am 1. Januar 2011 wurde Ing. Anton Derigo zum Kommissär der Vereinigten zu Tamsweg gewählt.

Der Festumzug - Sonntag 23. Januar 2011
Die Bären-Vesper - Montag 24. Januar 2011

Die Bärenvesper

Montag abends findet die Bärenvesper – die Vorabendfeier – statt. Vorher treffen sich die Junggesellen mit dem Junggesellen-Präses in der Herberge zum „Veschper-Trommeln“, das um 17:00 Uhr beginnt. Voran gehen fünf Trommler, denen der Junggesellenpräses und seine Schar folgen. Die drei Bären und das Faschingsrößl sind auch mit dabei.

Von der Herberge führt der Weg zum Haus des Altkommissärs, wo sie schon erwartet werden. Junggesellen und Trommler bilden einen Kreis und nehmen die Bären und das Faschingsrößl in die Mitte. Auf die Frage des Junggesellenpräses: Junggsön, seid´s alle da? antwortet der Chor laut und deutlich Ja! Daraufhin verkündet der Junggesellenpräses: Einen Ehrentanz für den Herrn Altkommissär!

Die Trommler beginnen die Trommel zu schlagen, die Bären hüpfen im Kreis und das Faschingsrößl springt leichtfüßig um die drei herum. Nach einer Jause und einen kleinen Trunk auf das Wohl des Herrn Altkommissärs und seiner Frau, und weiter geht´s zur nächsten Station. Unterwegs kommen auch die Mädchen nicht ganz ungeschoren davon, was mit viel Gekreische und Gekicher verbunden ist. Dieses oben beschriebene Zeremoniell wiederholt sich auch an den weiteren Stationen. Besucht werden der Reihe nach die Häuser aller Altkommissäre, das Haus des Junggesellenpräses und das der Kerzenmutter sowie selbstverständlich das des Kommissärs. Danach geht es zurück zur Herberge.

Inzwischen haben sich die verheirateten Vereinigten dort eingefunden. Kommissär und Altkommissäre brechen jeweils von zu Hause auf, sobald ihnen die Junggesellen ihre Aufwartung gemacht haben. Sie warten in der Gaststube der Herberge zusammen. In der Zwischenzeit hat die Bürgermusik zur Freude aller ihr Spiel begonnen. Unter den Klängen des Prebermarsches ziehen Kommissär, Altkommissäre Bischof und Kassier in den Saal und nehmen am Kommissärstisch Platz. Der Herr Vater Kommissär begrüßt die Versammelten und wünscht ihnen viel Freude für den weiteren Verlauf der Vereinigtenwoche.

Nun kommen die Junggesellen. Sie ziehen in den Saal ein; voran die Bären, Trommler und das Faschingsrößl und stellen sich vor dem Kommissärstisch auf. Das Faschingsrößl tanzt, die Bären schlagen ihre Purzelbäume, anschließend tanzen sie einen Ehrentanz für die Kommissäre und für alle Vereinigten, wozu die Tamsweger Bürgermusik die Bärenpolka spielt. In der Zwischenzeit hat der Vereinigten-Bischof die Festrobe angelegt und betritt neuerlich den Saal, begleitet von seinen drei Leviten. Symbolisch segnet er mit seinem „Tattel-Szepter“ alle Vereinigten. Ein Levit trägt das Bischofsbuch unter dem Arm. Der Bischof wird auf einem Sessel sitzend von den Bären auf einen Tisch gehoben und beginnt mit der Verlesung der Wochenverrichtung, dem Ablauf der Vereinigten-Oktav. Danach kommt er zur Verlesung seines Hirtenbriefes.

Zwischen all diesen Programmpunkten spielt die Bürgermusik fleißig auf. Spät in der Nacht geht die Vesper zu Ende.

Der Jahrtag - Dienstag 25. Januar 2011

Der Jahrtag der Vereinigten zu Tamsweg

Der Dienstag in der Festwoche der Vereinigten zu Tamsweg ist der wichtigste Tag der Woche. An diesem Tag wird der Jahrtag, das hohe Fest der Vereinigten zu Tamsweg, gefeiert. Die Geschäfte der Woche ruhen, und es ist eine freudige erfüllte Pflicht der Vereinigten, den Jahrtag gemeinsam zu begehen.

Am Dienstag früh um halb Zehn trifft man sich vor der Herberge zum gemeinsamen Kirchgange im besten Gewande wie im Bruderschaftsbuechlein 1738 geschrieben steht. Die Kommissäre der Vereinigten zu Tamsweg tragen Überrock und Zylinder; der amtierende Kommissär hat das große goldene Hufeisen angesteckt, die Altkommissäre ein kleineres silbernes. Die verheirateten Vereinigten, die ledigen Burschen und die Kommissäre tragen eine rote Nelke am Revers. Die Verheirateten sollten den Buschn rechts angesteckt haben, die Ledigen links. Die Tamsweger Bürgermusik eröffnet den Zug in die Pfarrkirche beim Jahrtag der Vereinigten zu Tamsweg. Dahinter geht der Kommissär mit seinen zwei Amtsvorgängern, dann kommen die anderen Altkommissäre mit dem Bezirkshauptmann und dem Dechant, anschließend die verheirateten Vereinigten, am Ende des Zuges geht der Junggesellenpräses mit seinen Mannen.

Um zehn Uhr beginnt die Festmesse im Gedenken an alle lebenden und verstorbenen Vereinigten. Es ministrieren Vereinigten-Junggesellen. Für den musikalischen Rahmen sorgt die Lungauer Liedertafel, die sich ja größtenteils aus Mitgliedern des Verreinigten zusammensetzt, und die mit dem Lied Wohin soll ich mich wenden das Hochamt eröffnet. Mit den Worten Ich möchte Euch alle, liebwerte Vereinigte, recht herzlich begrüßen, und diesen Gruß zusammenfassen in dem biblischen Gruß der Allerheiligsten Dreifaltigkeit von Gott unserem Vater, dem Herrn Jesus Christus, dem Heiligen Geist, er sei mit Euch , beginnt Herr Dechant das Hochamt. Auf seine Predigt zu diesem Festtag freuen sich die Vereinigten schon lange vorher, und es kann durchaus einmal geschehen, dass an Stelle des vorgesehen Amens der Zuhörer, gewaltiger Applaus die Kirche durchhallt. Nach dem Amt spielt die Tamsweger Bürgermusik den langen Zug zurück zur Herberge. Es besteht nun die Möglichkeit, die Auflage zu bezahlen und die meisten Vereinigten gehen auf eine Jause. Die Juggesellen formieren sich neu und marschieren unter den Klängen der Musik der Bürgermusik Tamsweg  zur Kerzenmutter.

Das Einholen der Junggesellenkerze

In festliche Tracht gekleidet erwartet die „Kerzenmutter“ bereits an der Türe ihre Buben. Eine kleine Jause und geistigen Tee zum Aufwärmen sind schon vorbereitet. Der Präses bedankt sich und die Bürgermusik Tamsweg bringt ein Ständchen dar. Unter den Klängen des Prebermarsches geht es in langem schmalspurigen Zuge zurück zur Herberge; der Junggesellenpräses mit der schön geschmückten Kerze voran, im Gänsemarsch hinter ihm die Junggesellen. Viele Zuschauer säumen den Weg, und gelegentlich hört man auch einen Juchzer. Im Anschluss findet das Bruderschaftsmahl statt.

Das Bruderschaftsmahl

Der Herr Vater Kommissär begrüßt um die Mittagszeit die in der Herberge Versammelten. Danach erfolgt die Ehrung der Jubilare. Man gedenkt auch der seit dem letzen Jahrtag Verstorbenen. Der Kommissär bittet nun den liebwerten Vereinigten Herrn Dechant, das Tischgebet zu sprechen. Während des Mahles werden Glückwunschbriefe nicht anwesender Vereinigter verlesen. Die Bürgermusik Tamsweg sorgt wieder für den musikalischen Rahmen. Gegen zwei Uhr bricht der Kommissär und mit ihm alle Vereinigten unter Vorantritt der Bürgermusik zum Hausieren auf.

Das Hausieren der Vereinigten zu Tamsweg

Das Hausieren hat alte Tradition. Jede Zunft hatte in den früheren Zeiten einen eigenen Stammtisch in einer der zahlreichen gastlichen Stätten Tamswegs. Ausgerechnet am hohen Festtage sollten diese Tische verwaist sein? Nein! Also wurde schon frühzeitig das Hausieren eingeführt. Von der Herberge ausgehen ziehen die Vereinigten streng im Uhrzeigersinn durch alle Gastlokale. Man ist wohl darauf bedacht, kein Gasthaus, kein Kaffeehaus auszulassen, ab auch nicht das Kommissärshaus. An diesem Tag zahlt jeder Vereinigte seine Zeche selbst, nur im Kommissärshaus ist heute wie an allen anderen Tagen jedes Mitglied herzlich eingeladen.

Der Vereinigten-Ball

Zum Vereinigten Ball sind alle liebwerten Vereinigten eingeladen. Diese Einladung gilt auch für die Ehefrauen der Verheirateten und für die Bräute der Junggesellen. Die Junggesellen begrüßen die Gäste an der Türe im Namen des Kommissärs und sollten dabei darauf achten, dass kein Ungeladener den Saal betritt. Gegen halb Neun Uhr begrüßt der Kommissär die Anwesenden. Traditionsgemäß eröffnet der Junggesellenpräses mit der Frau Kommissär den Ball.
Nach einigen Tanzstückln erfolgt der Einzug des Bischofs mit seinen drei Leviten unter den Klängen der Musik. Symbolisch segnet er mit seinem „Tattel-Szepter“ jeden, den er erreichen kann – er klopft jedem mit dem „Tattel“, einer kleinen Stoffpuppe, auf den Kopf. Der eine Levit hat den Krug mit Wein, der zweite das Bischofsbuch und den Geldbeutel und der dritte das geflochtene Band in der Hand, mit der er gleich die zur Einweihung bestimmten Vereinigten einfangen wird. Die Junggesellen heben den Bischof mit dem Stuhl auf den Tisch, und die Einweihung kann beginnen. Ein Levit holt mit seinem Bande das einzuweihende Paar zum Bischof, der sich zu dieser Zeit bereits auf einem zum Thron umgestalteten Tisch befindet. Er umgürtet die Weihenwärter mit dem goldenen Band des Vereinigten. Der Bischof spricht, oft zum Gaudium aller, seinen Einweihungsvers. Ein zweiter Levit reicht den Becher mit dem Bruderschafstrunk, dieweilen der dritte der Leviten sein Säckchen zur Entgegennahme eines Obolus aufhält. Der nun erst zu einem richtigen Vereinigten Gewordene erhält noch eine Abschrift der Protokkolle und wird unter dem Beifall der Corona wieder entlassen. Von einem zum anderen eilend, seinen Segen mit dem „Tattel-Szepter“ spendend, so wie er eingezogen ist, verlässt der Bischof, geleitet von seinen Leviten, wieder den Saal.

Zusätzliche Programmpunke hat der Ball in einem Wahljahr. Frauengruppen, Russentänzer und die Volkstanzgruppe erbringen dem neugewählten Kommissär und seiner Frau ihre Referenz durch Tanz und szenisches Spiel.
In jedem Fall geht es in frohem Tanze weiter bis in die frühen Morgenstunden.

Die Maschgera - Mittwoch 26. Januar 2011

Der Maschgera

Am Mittwoch um etwa zwei Uhr nachmittags treffen sich die Vereinigten maskiert bei der Herberge, um im weiteren Verlaufe die Runde durch alle Gasthöfe, den Dechantshof und die Kommissärshäuser zu machen. Zu beachten ist, dass diesmal die Reihenfolge entgegen dem Uhrzeiger gilt. Die Bezirkshauptmannschaft und so manches Bürgerhaus sind ebenfalls gastfreundlich geöffnet. In früheren Zeiten wurde auch den Patienten im Krankenhaus ein Begrüßungsständchen gebracht. Geschlossen sind jedoch Ämter, Geschäfte und Banken. Beim „Maschgera“ sind alle Vereinigten mit Getränk und Esse freigehalten. Bis Mitternacht sollten sie hoffentlich vollzählig in die Herberge zurückgekehrt sein. Der Kommissär bedankt sich bei den Anwesenden für die Begleitung, die Ehre, die ihm erwiesen worden ist.

Für die Kommissäre und die verheirateten Vereinigten ist damit das Fest zu Ende.

Das Gestrigen-Tag-Suchen - Donnerstag 27. Januar 2011

Das gestrigen Tag suchen

Die Junggesellen ziehen Donnerstag abends mit Laternen und Lampignons ausgerüstet heulend und jammernd mit allerlei Lärmgeräten durch den Markt und trauern dem allzu früh vergangenen „Gestrigen-Tag“ nach. Dabei werden wieder die gastlichen Stätten aufgesucht, wo man sie mit Speis und Trank labt.

Das Geldbeutelwaschen - Freitag 28. Januar 2011

Das Geldbeutelwaschen

Am Abend des Freitags werden die Geldbeutel einer gründlichen Reinigung unterzogen. Die Burschen ziehen mit einem Waschwandl von Haus zu Haus (in gleicher Reihenfolge wie beim Vespertrommeln und Gestrigen-Tag-Suchen) und bejammern ihre leeren Geldtaschen. Sollte ihnen wider Erwarten ein weibliches Wesen über den Weg laufen, so kann es passieren, dass es irrtürmlich auch einer Generalreinigung unterzogen wird.
Damit ist die Festwoche der Vereinigten beendet und Ruhe kehrt wieder in alle Häuser.

Das Abroaten - erster Samstag in der Fastenzeit

Das Abroaten

Der Name leitet sich aus dem alten Wort „raiten“ ab. In unserer heutigen Sprache haben wir noch das Wort „ritzen“, im Englischen das Wort „write“. Ursprünglich bedeutet es soviel wie „einkerben“, „einritzen“. Rechnungen wurden in Holztafeln eingeritzt, draus ergibt sich auch die Bedeutung „rechnen“. Abroaten heißt also Abrechnen.

Zum Abroaten am ersten Samstag in der Fastenzeit sind außer den Honoratioren auch alle Vereinigten und die Bürgermusik Tamsweg geladen. Das von der Auflage nach der Abrechnung noch übrig gebliebene Geld soll gemeinsam in der Herberge verzehrt werden, wie es bereits in den Statuen von 1786 geschrieben steht.