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Steppmieder mit Unterröckl

Das Unterröckl ist ein Kleidungsstück, das eigentlich der Vergangenheit angehört, man sieht es bedauerlicher Weise nur mehr sehr selten. Früher wurde das Unterröckl unter dem Steppmieder in den Gebirgsgauen von Unverheirateten getragen.Dieses gibt dem Miedergewand wieder ein ganz anderes Aussehen.

Es wird aus feinem Wollstoff oder aus Seide, in Schwarz oder farblich abgestimmt zum Tuch und zur Schürze gefertigt. Die Besonderheit liegt am Ärmel, welcher durch gelegte Falten im oberen Teil verengt wird und oberhalb des Ellbogens aufspringt. Als Abschluss der Faltengruppe können aus demselben Material Rüschen oder Röllchen, aber auch Samtbänder, aufgenäht werden. Der Ärmelabschluss ist wieder eng und wird mit kleinen, mit Stoff überzogenen Knöpfen geschlossen.

Wird das Steppmieder mit dem Unterröckl getragen, trägt man dazu den Stockhut (auch Bänder- oder Bürstelhut genannt). Im Lungau kann man dazu auch den Lungauer Hut aufsetzen.

Selbstverständlich findet man das Steppmieder mit Unterröckl, dass anlässlich des Eröffnung der Trachtenausstellung "Lungauer Gwanda" am 2. September 2011 im Lungauer Heimatmuseum in Tamsweg präsentiert wird.

Hier können Sie dieses Lungauer Trachtenbücherl schon vorab bestellen.