Bäuerliches Miedergewand (Steppmieder)

Das Bäuerliche Miedergewand ist eines der schönsten und kostbarsten Trachtenstücke und erfreut sich im ganzen Salzburger Land großer Beliebtheit. Steppmieder werden ungefähr ab 1840/1850 getragen. Sie werden in aufwändiger Handarbeit hergestellt.

Im Gegensatz zu früher, sind die Mieder nicht mehr Körper quälend geschnürt, sondern bequem passend auf Taille gearbeitet. Die harten Versteifungen aus Fischbein und Peddigrohr gehören der Vergangenheit an. Heute verwendet man weichere Materialien wie Hanfschnüre, Schafwolle und Rosshaar.

Selbstverständlich findet man das bäuerliche Miedergewand auch im Trachtenbücherl, dass anlässlich des Eröffnung der Trachtenausstellung "Lungauer Gwanda" am 2. September 2011 im Lungauer Heimatmuseum in Tamsweg präsentiert wird.

Hier können Sie dieses Lungauer Trachtenbücherl schon vorab bestellen.

Das Material für das Bäuerliche Miedergewand (Steppmieder)

  • Steppmieder:
    feiner Wollstoff, Reinseidensatin oder Reinseidenduchesse
  • Kittel:
    Wollstoff
  • Schürze und Tuch:
    Reinseide, Halbseide oder Handdruck auf Seide

Die Farben des Bäuerlichen Miedergewandes (Steppmieder)

  • Steppmieder:
    Dunkle Trachtenfarben wobei Schwarz schon aus Tradition die beliebteste ist. Auch Weiß verwendet man für Hochzeiten
  • Kittel, Schürze und Tuch:
    Sind farblich passend zum Steppmieder abgestimmt

Auszier und Machart des Bäuerlichen Miedergewandes (Steppmieder)

  • Reliefstickerei und große Vielfalt schöner, alter Steppmuster
  • Machart:
    Der Kittel ist in Stehfalten gezogen, auf Bund gearbeitet und an einem Silber-Miederhaken aufgehängt.