Das Aufstellen der Barbarazweige

Von wo kommen die Barbarazweige?

In einer Legende wird berichtet, dass ein frommes Mädchen namens Barbara von ihrem Vater eingesperrt wurde und später sogar noch enthauptet wurde. Auf ihrem Grab sollen dann zu Weihnachten Blumen zu blühen begonnen haben, worauf dieser Brauch sicherlich zurück zuführen ist.

Hl. Barabra als Schutzpatronin

Bereits 240 nach Christus wird Barara als Heilige betrachtet und als kräftige Helferin gegen einen unverhersehbaren Tod angerufen. Sie gilt auch als Schutzfrau der Knappen und später auch der Kanoniere. Zu Ehren ihrer Schutzheiligen begehen die Bergleute den Namenstag der Hl. Barbara, den 4. Dezember, als Ihren Festtag.

Am Namenstag der Hl. Barbara werden von Kirsch-, Weischel-, Apfel- oder Birnbäumen Zweige abgeschnitten. Die Zweige werden gewässert und in der Nähe des Ofens in einer Vase aufgestellt. Bei gleichmäßiger Zimmertemperatur blühen nach einiger Zeit die ersten Knospen auf. Blühen am Heiligen Abend alle Zweige, erwartet man sich großes Glück im nächsten Jahr und es soll auch heißen, dass eine Braut im Haus ist. Der Brauch des Aufstellens der Barbarazweige ist ein schöner Brauch, der auch heute noch großen Anklang findet.