<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Bräuche</title><description></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com/</link><language>de</language><pubDate>Sat, 26 Nov 2011 19:23:40 +0100</pubDate><generator>Contao Open Source CMS</generator><atom:link href="http://www.lungauervolkskultur.com/braeuche.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><item><title>Das Preberschießen</title><description><![CDATA[<p><img style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: left;" title="Preberschiessen" src="http://www.lungauervolkskultur.com/tl_files/bilder/APP-Bilder/Preberschiessen.jpg" alt="tl_files/bilder/APP-Bilder/Preberschiessen.jpg" width="150" height="100" />Am Südhang des Prebers (2.741 m) liegt der 5,5 ha große Prebersee. Das <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/preberseeschiessen-lungauer-volkskultur.html">Preberschießen</a> ist ein einmaliges Schützenfest, das alle Jahre Ende August abgehalten wid. Es wird dabei, über den See auf das Spiegelbild der Schießscheibe gezielt, sodass die an der Wasseroberfläche abgellende Kugel auf der Zielscheibe einschlägt. Wahrscheinlich ist dafür das hohe physikalische Gewicht des Moorwassers verantwortlich. Die älteste Scheibe vom <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::360%7D%7D">Preberschießen</a> stammt vom 4. November 1834 und ist im Lungauer Heimatmuseum in Tamsweg zu sehen.</p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/das-preberschiessen.html</link><pubDate>Fri, 30 Sep 2011 00:00:00 +0200</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/das-preberschiessen.html</guid></item><item><title>Der Lungauer Riese Samson</title><description><![CDATA[<p><img style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: left;" title="tl_files/bilder/APP-Bilder/Samson.jpg" src="http://www.lungauervolkskultur.com/tl_files/bilder/APP-Bilder/Samson.jpg" alt="tl_files/bilder/APP-Bilder/Samson.jpg" width="150" height="100" />Diese Kraftgestalt der Bibel spielt seit altersher im Lungau eine große Rolle, und so haben zehn der Lungauer Gemeinden ihren <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/samson-lungauer-volkskultur.html">Samson</a>. An den Prangtagen, aber auch zu sonstigen außergewöhnlichen Anlässen — so etwa, wenn ein hoher Gast den Lungau besucht — wird diese Riesenfigur - der <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::365%7D%7D">Samson</a> - hervorgeholt und unter großer Anteilnahme der Bevölkerung mit Musikbegleitung durch den Ort getragen. An den bedeutenderen Plätzen oder vor den Häusern bekannter und geachteter Persönlichkeiten hält er an und tanzt dann zu den Klängen des Schneewalzers oder des Almrauschwalzers. Diese Sitte des <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/samsonumzuege-lungauer-volkskultur.html">Samsonumzuges</a> ist uralt, sie reicht schon viele Jahrhunderte weit zurück.</p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/der-lungauer-riese-samson-156-cacc97cd.html</link><pubDate>Sat, 25 Jun 2011 01:00:00 +0200</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/der-lungauer-riese-samson-156-cacc97cd.html</guid></item><item><title>Lungauer Prangstangen</title><description><![CDATA[<p><img style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: left;" title="tl_files/bilder/APP-Bilder/Prangstange.jpg" src="http://www.lungauervolkskultur.com/tl_files/bilder/APP-Bilder/Prangstange.jpg" alt="tl_files/bilder/APP-Bilder/Prangstange.jpg" width="150" height="100" />Die meterhohen mit Blumen geschmückten <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/prangstangen-lungauer-volkskultur.html">Prangstangen</a> sind eine Besonderheit der Lungauer Orte <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/zederhauser-prangstangen-lungauer-volkskultur.html">Zederhaus</a> und <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/muhrer-prangstangen-lungauer-volkskultur.html">Muhr</a>. Dieser farbenprächtige Braucht ist auf ein Gelöbnis nach einer Heuschreckenplage zurückzuführen. Seit dem werden alljährlich die <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::364%7D%7D">Prangstangen</a> am Johannestag (24. Juni) in <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::423%7D%7D">Zederhaus</a> und zu Peter und Paul (29. Juni) in <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::419%7D%7D">Muhr</a> durch den Ort getragen. Das Tragen der schweren Stangen ist nur ledigen Burschen gestattet. Aber es reicht noch nicht aus, nur ledig zu sein - auch Alimentationsverpflichtungen darf ein Prangstangenträger nicht haben! Das ganze Dorf ist an der Herstellung der <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::364%7D%7D">Prangstangen</a> beteiligt. Schon Ende Mai beginnen die Vorbereitungsarbeiten. Unzählige Blumen (Margeriten, Enzian, Pfingstrosen, Bergnelken) werden gesammelt und zu Girlanden geflochten, die nach überlieferten Mustern um die Stange gewickelt werden. Je zwei Junggesellen tragen eine Stange und voller Stolz das Abzeichen ihres Ehrenamtes - das schärpenartig über die linke Schulter gelegte Tuch und den frischen Rosmarinstrauß am Hut. Nach dem Umzug werden die <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::364%7D%7D">Prangstangen</a> feierlich in die Kirche getragen, wo sie bis Maria Himmelfahrt (15. August) als Sinnbild des Lebens stehenbleiben. Die verdorrten Blumen dann von den Stangen abgenommen und im Winter an den drei Rauhnächten zum Räuchern verwendet.</p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/lungauer-prangstangen-149-f24c54fd.html</link><pubDate>Fri, 24 Jun 2011 01:00:00 +0200</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/lungauer-prangstangen-149-f24c54fd.html</guid></item><item><title>Der Georgiritt in Thomatal</title><description><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Georgiritt in Thomatal" src="http://www.lungauervolkskultur.com/tl_files/bilder/APP-Bilder/Georgiritt.jpg" alt="tl_files/bilder/APP-Bilder/Georgiritt.jpg" width="150" height="100" />Der <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/georgiritt-lungauer-volkskultur.html">Georgitag</a>, wäre fast in Vergessenheit geraten, wenn nicht der weit um bekannte Thomataler Pfarrer - GR Valentin Pfeifenberger am 23. April 1970 zum 1. Thomataler <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::383%7D%7D">Georgitag</a> eingeladen hätte. Sieben Bauern sind mit ihren Rössern der Einladung nach Thomatal gefolgt um den Segen Gottes und den Schutz des Hl. Georg für Roß und Reiter zu erbitten. Seit dem findet alljährlich im Lungauer Ort Thomatal der <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::383%7D%7D">Georgitag</a> statt. Der Heilige, gerne als Drachentöter mit Lindwurm dargestellt, ist unter anderem der Schutzpatron von Ross und Reiter. In Thomatal reiten zahlreiche Reitergruppe und Bauern auf festlich herausgebrachten Pferden zur Kirche. Vor der Kirche St. Georg werden die Pferde gesegnet und anschließend findet ein zweimailger Umritt durch das Dorf statt. Aus Nah und Fern kommen alljährlich die Reiter und Rosserer, da dieser Tag und der Leonhartitag im November zwei ganz wichtige Tage für die bäuerliche Bevölkerung sind. An Georgi ist auch der Tag, an dem das <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/kasmandl-lungauer-volkskultur.html">Kasermandl</a> die Alm verläßt und die Tiere wieder auf die Weiden getrieben werden dürfen.<br /><br /></p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/der-georgiritt-in-thomatal-7ed02176.html</link><pubDate>Sun, 24 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/der-georgiritt-in-thomatal-7ed02176.html</guid></item><item><title>Gonisrennen</title><description><![CDATA[<p><img style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: left;" title="Gonesrennen in Wölting" src="http://www.lungauervolkskultur.com/tl_files/bilder/APP-Bilder/Gonesrennen.jpg" alt="tl_files/bilder/APP-Bilder/Gonesrennen.jpg" width="140" height="100" />Das <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/gonesrennen-lungauer-volkskultur.html">Gonisrennen</a> ist ein Gesellschaftsspiel, das am Ostermontag nach dem Mittagessen im ganzen Lungau gebräuchlich war. Den Wöltingern ist es zu verdanken, dass dieses alte Gesellschaftsspiel nicht in Vergessenheit geraten ist. Früher war es die Gelegenheit für junge Leute sich kennen zu lernen. Auch heute stellen sich Männer wie Frauen im freien Gelände paarweise auf, wobei an der Spitze des Zuges eine Person als „Gonis“ (Ganter) laut ruft: Gonis, Gonis, gigerigo, das hintere Paarl is hevie to (nach vorne getan)! Dann läuft das hinterste Paar los und versucht rechts und links am Zug vorbeizukommen, um sich wieder zu vereinen. Der Gonis versucht das zu verhindern. Schaffen sie es trotzdem, dann stellen sie sich vorne an. Hat der Gonis einen von ihnen gefangen, dann darf er sich an dessen Stelle in die Reihe stellen und der Gefangene ist jetzt Gonis. Und weiter geht es. Da kommt man selbst beim Zuschauen außer Puste.<br /><br /></p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/gonisrennen-3e25658d.html</link><pubDate>Sun, 24 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/gonisrennen-3e25658d.html</guid></item><item><title>Osterfeuer</title><description><![CDATA[<p><img style="margin: 5px; float: left;" title="tl_files/bilder/APP-Bilder/Osterfeuer.jpg" src="http://www.lungauervolkskultur.com/tl_files/bilder/APP-Bilder/Osterfeuer.jpg" alt="tl_files/bilder/APP-Bilder/Osterfeuer.jpg" width="150" height="100" />Schon in der vorchristlichen Zeit entzündete man zu Ehren der Göttin  Ostara Feuer und huldigte ihr mit einem eigenen Lichtfest. Im Jahre 739  berichtete der hl. Bonfiaz über die <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/osterfeuer-lungauer-volkskultur.html">Osterfeuer</a> der Germanen, deren  Brauchtum er mit großen Eifer auszurotten versuchte. Ab dieser Zeit an  weihte die Kirche das <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::353%7D%7D">Osterfeuer</a> und gab ihm damit ein christliches  Gepräge. Der Brauch der <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::353%7D%7D">Osterfeuer</a> blieb bis heute noch weiterhin  erhalten. Der <span class="autolink">Lungau</span>  ist für seine <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::353%7D%7D">Osterfeuer</a> bekannt. Im Oberlungau werden diese <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::353%7D%7D">Osterfeuer</a>  gezimmert und im Unterlungau waren es urspünglich Klaubholzhaufen. In  letzter Zeit verschwinden diese Klaubholzhaufen im Unternlungau und die  Osterfeuer werden dort auch gezimmert. Am Abend des Karsamstages werden die <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::353%7D%7D">Osterfeuer</a> mit dem geweihten Feuer der Feuerweihe entzunden.</p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/osterfeuer-8bc66ef8.html</link><pubDate>Sat, 23 Apr 2011 00:00:00 +0200</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/osterfeuer-8bc66ef8.html</guid></item><item><title>Sternsinger</title><description><![CDATA[<p>Das Sternsingen geht auf die Erwähnung der Sterndeuter in Evangelium nach Matthäus zurück. Seit dem sechzehnten Jahrhundert lässt sich der Brauch des Sternsingens erstmals urkundlich nachweisen. Bis in das zwanzigste Jahrhundert gingen meist arme Kinder und Jugendliche in Eigeninitiative von Haus zu Haus und sammelten Naturalien und Geld für sich und ihre Familien. Heute gibt es eine zentral gesteuerte Sternsingeraktion, bei der für Entwicklungshifeprojekte gesammelt wird. Bis zum Dreikönigsfest, dem 6. Januar, manchmal auch an dem darauf folgenden Wochenende, ziehen Kinder und Jugendliche als Heilige Drei Könige gekleidet von Haus zu Haus und sammeln Spenden. Die Bedeutung der Buchstaben C, M und B, die über die Haustüre geschrieben werden, sind die Abkürzung der lateinischen Worte Christus mansionem benedicat, auf deutsch: Christus segne dieses Haus.</p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/sternsinger-184-44c93539.html</link><pubDate>Thu, 06 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/sternsinger-184-44c93539.html</guid></item><item><title>Die Vereinigten zu Tamsweg</title><description><![CDATA[<p><img style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: left;" title="tl_files/bilder/APP-Bilder/Vereinigten.jpg" src="http://www.lungauervolkskultur.com/tl_files/bilder/APP-Bilder/Vereinigten.jpg" alt="tl_files/bilder/APP-Bilder/Vereinigten.jpg" width="150" height="100" />Die <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/vereinigte-zu-tamsweg-lungauer-volkskultur.html">Vereinigten</a> zu Tamsweg wurde als Bruderschaft der kleineren Zünften, die zu keiner eigenen Handwerkerinnung gehörten 1738 gegründet. Die Gründer waren die drei Tamsweger Bürger Johann Georg Kopfmüller (Riemer), Jakob Ferner (Binder) und der Weißberger Johann Josef Löcker. Nach der Einführung der Gewerbefreiheit war das Aus der Zünfte besiegelt. Wer aber weiterhin einer gewerblichen Vereinigung angehören wollte, trat den <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::374%7D%7D">Vereinigten</a> bei. Alte Zunfttraditionen zeichnen dieses in Österreich einzigartige Brauchtum aus. Nach den gültigen Statuten des Vereines dauern die Festlichkeiten ein ganze Woche - Vereinigtenoktav -. Alle drei Jahre wird ein neuer Kommisär gewählt, der in der Vereinigtenoktav besonders gefeiert wird.</p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/die-vereinigten-zu-tamsweg-181-32a47f4e.html</link><pubDate>Sat, 01 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/die-vereinigten-zu-tamsweg-181-32a47f4e.html</guid></item><item><title>Räuchern gehen</title><description><![CDATA[<p>Der wahrscheinlich ursprünglichste <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/braeuche-lungauer-volkskultur.html">Brauch</a> im Lungauer Advent bezieht sich auf die sogenannten „Rauhnächte“. Es sind die ganz spezielle Nächte, in denen sich nach dem Volksglauben die Schranken zwischen Tag und Nacht, zwischen Heute und Morgen, zwischen Himmel und Hölle, zwischen Mensch und Tier öffneten. Nicht umsonst ist eine der Rauhnächte die Nacht des 21. Dezember, die längste Nacht im Jahr. Ursprünglich war ja auch das Weihnachtsfest ein Lichterfest, das diese gerade im Gebirge so bedrückende Zeit der Finsternis erhellen sollte. Der christliche Glaube vereinte dann das Gedenken an die Geburt Jesu mit dem alten Brauch der Wintersonnenwende zu dem, was wir heute „Weihnachten“ nennen. In den Rauhnächten ist es nicht geheuer. Zum Beispiel reden die Tiere im Stall plötzlich mit menschlicher Stimme. Wenn man sich versteckt und ihnen aufmerksam zuhört, kann man die Zukunft erfahren. So will es jedenfalls die Legende. Ein immer noch ausgeübter <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::335%7D%7D">Brauch</a> ist das „Räuchern-Gehen“. Das Familienoberhaupt geht mit der Rauchpfanne - eine gusseiserne Pfanne mit Weihrauch, Palmzweigen, Kräutern und glühenden Kohlen - durch den Stall, das ganze Haus und in die Stube, Familie und Tiere „beräuchert“. Das soll die bösen Geister vertreiben und Glück für das nächste Jahr bringen.<br /><br /></p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/raeuchern-gehen-78ccb09d.html</link><pubDate>Fri, 24 Dec 2010 15:16:00 +0100</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/raeuchern-gehen-78ccb09d.html</guid></item><item><title>Niklaus und Krampus</title><description><![CDATA[<p><img style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: left;" title="tl_files/bilder/APP-Bilder/Nikolaus.jpg" src="http://www.lungauervolkskultur.com/tl_files/bilder/APP-Bilder/Nikolaus.jpg" alt="tl_files/bilder/APP-Bilder/Nikolaus.jpg" width="150" height="100" />Am Vorabend zum Nikolaustag zieht der <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/nikolaus-u-krampus-lungauer-volkskultur.html">Nikolaus</a> mit seinem Bischofsstab von Haus zu Haus um die braven Kinder zu belohnen. In seinem goldenen Buch steht alles über die besuchten Kinder. Meist ist dies aber ein Zettel, den die Eltern dem <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::361%7D%7D">Nikolaus</a> im Vorfeld zustecken. Der Heilige mit dem Bischofsstab wird von den <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/nikolaus-u-krampus-lungauer-volkskultur.html">Krampussen</a> begleitet, die die schlimmen Kinder mit den Ruten mahnen. In jüngster Zeit formieren sich immer mehr Krampuspassen mit dem Nikolaus zu Krampusläufen, bei denen den Masken ein große Bedeutung zugemessen wird.</p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/niklaus-und-krampus-182-02835723.html</link><pubDate>Sun, 05 Dec 2010 01:00:00 +0100</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/niklaus-und-krampus-182-02835723.html</guid></item><item><title>Das Barbara Fest</title><description><![CDATA[<p>Bereits 240 nach Christus wird Barara als  Heilige betrachtet und als kräftige Helferin gegen einen  unverhersehbaren Tod angerufen. Sie gilt auch als Schutzfrau der Knappen  und später auch der Kanoniere. Zu Ehren ihrer Schutzheiligen begehen  die Bergleute den Namenstag der Hl. Barbara, den 4. Dezember, als Ihren  Festtag. Am Namenstag der Hl. Barbara werden von Kirsch-, Weischel-, Apfel-  oder Birnbäumen Zweige abgeschnitten. Die <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::369%7D%7D">Barbarazweige</a> werden gewässert und in  der Nähe des Ofens in einer Vase aufgestellt. Bei gleichmäßiger  Zimmertemperatur blühen nach einiger Zeit die ersten Knospen auf. Blühen  am Heiligen Abend alle <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::369%7D%7D">Barbarazweige</a>, erwartet man sich großes Glück im  nächsten Jahr und es soll auch heißen, dass eine Braut im Haus ist. Der  <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/winterbraeuche.html">Winterbrauch</a> des Aufstellens der <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/advent.html">Barbarazweige</a> ist ein schöner <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/braeuche-lungauer-volkskultur.html">Brauch</a>, der  auch heute noch großen Anklang findet.</p> <div class="ce_text block"> </div>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/das-barbara-fest-177-9ae2309b.html</link><pubDate>Sat, 04 Dec 2010 00:00:00 +0100</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/das-barbara-fest-177-9ae2309b.html</guid></item><item><title>Adventkranz</title><description><![CDATA[<p><img style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: left;" title="tl_files/bilder/APP-Bilder/Advent.jpg" src="http://www.lungauervolkskultur.com/tl_files/bilder/APP-Bilder/Advent.jpg" alt="tl_files/bilder/APP-Bilder/Advent.jpg" width="150" height="100" />Schon in der Antike war der Kranz als Siegeszeichen bekannt. Der Adventkranz steht als Symbol für den keineswegs aussichtslosen Kampf der Menschen gegen das Dunkle des Winters. Diese schöne Sitte ist übrigens ein sehr junger vorweihnachtlicher Brauch, der noch zu Beginn unseres Jahrhunderts in vielen Familien unbekannt und keineswegs der Vorläufer des Weihnachtsbaums war. Geht man den Spuren der Geschichten des Adventskranzes nach, so stößt man auf den evangelischen Theologen Johann Wichen. Er war vor ca. 150 Jahren ein evangelischer Pfarrer in Hamburg. Er kümmerte sich um die Kinder und Jugendlichen. Im Advent hielt er täglich eine Andacht und die Kinder versammelten sich und Pfarrer Wichern erzählte von Advent und Weihnachten. Jeden Tag wurde eine weitere Kerze angesteckt, aus diesem Grund hieß die Andacht Kerzenandacht. 24 Kerzen standen auf einem großen Holzreifen, der an einem Kronleuchter aufgehängt war. Weil den Kindern dieser Holzreif mit den 24 Kerzen so gefiel, schmückten sie ihn noch mit Tannenzweigen, als Zeichen für das Leben. So hing vor über hundert Jahren in Hamburg der erste Adventskranz. Viele Leute fanden den Adventskranz so schön, dass sie auch so einen Lichterkranz zu Hause haben wollten. Doch wer hat schon so viel Platz in der Wohnung, dass er einen Adventskranz aufhängen kann, der Platz für 24 Kerzen hat. So kommt es, dass auf unseren Adventskranz nur vier Kerzen stehen, für jeden Sonntag eine. </p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/adventkranz-7b88f5ef.html</link><pubDate>Wed, 01 Dec 2010 01:00:00 +0100</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/adventkranz-7b88f5ef.html</guid></item><item><title>Das Kasmandl gehen</title><description><![CDATA[<p><img style="margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: left;" title="tl_files/bilder/APP-Bilder/Kasmandl.jpg" src="http://www.lungauervolkskultur.com/tl_files/bilder/APP-Bilder/Kasmandl.jpg" alt="tl_files/bilder/APP-Bilder/Kasmandl.jpg" width="150" height="100" />Ein beliebter <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/braeuche-lungauer-volkskultur.html">Brauch</a> der Lungauer Kinder ist das <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/kasmandl-lungauer-volkskultur.html">Kasermandl</a> gehen. Am Martinitag, dem 11. November, nimmt bekanntlich das <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::366%7D%7D">Kasermandl</a>, ein zu allerlei Schabernack aufgelegter Berggeist die verlassene Alm in Besitz und bleibt dort bis zum Georgitag am 23. April. Um das darzustellen, verkleiden sich die Kinder als <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::366%7D%7D">Kasermandl</a>, Sennerin, Halterbub und Stier und gehen mit Glocken und Laternen am Vorabend des Martinitages von Haus zu Haus. Sie singen Almlieder, sagen Gedichte und Sprüche auf und bekommen dafür Naschereien und kleine Geschenke.<br /><br /></p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/das-kasmandl-gehen.html</link><pubDate>Wed, 10 Nov 2010 00:00:00 +0100</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/das-kasmandl-gehen.html</guid></item><item><title>Tamsweger Leonhardiritt</title><description><![CDATA[<p><img style="float: left; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Tamsweger Leonhardiritt" src="http://www.lungauervolkskultur.com/tl_files/bilder/APP-Bilder/Leonhardiritt_klein.jpg" alt="tl_files/bilder/APP-Bilder/Leonhardiritt_klein.jpg" width="140" height="100" />Vor Beginn des Winters, wenn alle bäuerlichen Arbeiten auf den Wiesen und Feldern erledigt sind, wird am 6. November - dem Leonharditag - oder am darauffolgenden Sonntag zu Ehren des Kirchenpatrones der Wallfahrtskirche Sankt Leonhard der Tamsweger <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/de/leonhardiritt-tamsweg-lungauer-volkskultur.html">Leonhardiritt</a> abgehalten. An diesem Tag versammeln sich die Teilnehmer vom Tamsweger <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::391%7D%7D">Leonhardiritt</a> am Eingang von Tamsweg und reiten anschließend gemeinsam über die Zinsgasse zum Tamsweger Marktplatz. Als erstes reiten die Klöcker der Reitergruppe Ermannsdorf, dann marschiert die örtliche Musikkapelle, gefolgt von der Reitergruppe Tamsweg und anschließend die festlich geschmückten ländlichen Reiter aus dem Lungau und den angrenzenden Regionen. Den Abschluss bilden die Festgespanne auf denen der Komissär der Vereinigten zu Tamsweg, der Bürgermeister, die hohe Geistlichkeit und zahlreiche Gönner und Würdenträger zu sehen sind. Nach dem Ritt bzw. der Fahrt hinauf auf den Leonhardsberg findet unterhalb der berühmten Wallfahrtskirche - am sogenannten Ursprung - die Pferdesegnung statt. In Anschluss an die Pferdeweihe setzt sich der Pferdezug wieder in Bewegung und es wird über die Untere Postgasse und die Bahnhofstrasse durch Tamsweg geritten und gefahren. Beim Altenheim und beim Krankenhaus hält der Zug, damit auch die äteren Menschen und die Kranken beim Tamsweger <a href="http://www.lungauervolkskultur.com/%7B%7Blink_url::391%7D%7D">Leonhardiritt</a> dabei sein können. Im Anschluß löst sich am Ortsrand von Tamsweg bei der Zinsbrücke die Wallfahrt wieder auf. In den Stall zurückgekehrt, bekommen die Pferde an diesem Tag eine Extraration. Die Rosserer treffen sich nachher meist alle wieder in Tamsweg und lassen den Tag in geselliger Runde ausklingen.</p>]]></description><link>http://www.lungauervolkskultur.com//items/tamsweger-leonhardiritt-200.html</link><pubDate>Sat, 06 Nov 2010 01:00:00 +0100</pubDate><guid>http://www.lungauervolkskultur.com//items/tamsweger-leonhardiritt-200.html</guid></item></channel></rss>
